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Behindertenspezifische Internetangebote

Die konzeptionelle und technische Umsetzung von behindertenspezifischen Internetangeboten aus Nutzer/innensicht mit besonderer Berücksichtigung des Interaktionsgedankens

1. Konzeption
Interaktion ist mehr als nur die Zur-Verfügung-Stellung einer E-Mail Adresse.

Das Internet sollte als zusätzliches Hilfsmittel, nicht als einziges für den Bereich der Kommunikation und Interaktion betrachtet werden. Neben der Bereitstellung von kommunikationsfördernden Angebotsbereichen sollte eine Webseite demnach auch immer spezifische Bereiche vorhalten, die nicht-webbasierte, also konventionelle Kommunikation fördert. Der Austausch in Foren, Chats oder Newsgroups kann als erster Schritt einer Interaktion gefasst werden, er ersetzt allerdings nicht den persönlichen Kontakt zu den jeweiligen Nutzern, Kunden oder Klienten.

Seitens der Nutzer soll eine Informationsgewinnung und mögliche Kontaktaufnahme hergestellt werden. Dieses hat auf Seiten der Anbieter zufolge, dass aufgrund des vielfältigen Angebotes im Netz das jeweilige Angebot wohl strukturiert und ständig aktualisiert sein muss. Dieses stellt besondere Anforderungen an die Barrierefreiheit. So genannte "Live-Tools" können hier zum Einsatz kommen.

2. Analyse von aktuellen behindertenspezifischen Internetangeboten auf Barrierefreiheit

Die Erstellung eines Angebotes sollte sich demnach nicht in erster Linie an den technischen Möglichkeiten "nur das Neueste ist gerade gut genug" orientieren. Vielmehr ist der Inhalt das zentrale Moment.

In einer begrenzten Marktübersicht werden Webangebote nach den Aspekten Inhalt, Interaktionsmöglichkeiten und Barrierefreiheit präsentiert.

Fazit: Die überwiegende Anzahl behindertenspezifischer Webangebote orientiert sich an den klassischen Printmedien wie Broschüren oder Visitenkarten. Eigene behindertenspezifische Artikel werden lediglich von einer geringen Zahl der Betreiber angeboten.

Die von Privat oder kleineren Vereinen angebotenen Internetseiten bewegen sich meist auf einer Ebene mit geringen Dateigrößen. Der Schluss, dass diese Dateigröße wenig Raum für grafische Attraktivität lässt, lässt sich nicht bestätigen. Vielmehr ist es mittels CSS durchaus möglich, ansprechende grafische Gestaltung auch mit geringer Code-Größe zu erzeugen.

Hinsichtlich der Barrierefreiheit ist das Thema Tiefenstruktur einer Seite kontrovers zu diskutieren. Einerseits lassen weit verzweigte Seiten auf eine große Inhaltsfülle schließen, andererseits werden Nutzer von einer mehr als dreifachen Tiefenebene abgeschreckt.



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